Aus dem Schulleben
 

 

 

Nachruf

Mit Bestürzung erfuhren wir vom plötzlichen Tod unseres ehemaligen Schulleiters

 

Helmut Bodewig

 

Über 20 Jahre leitete er die Grundschule am Niersenberg. Er hat sie gestaltet und bis heute geprägt. Seine Warmherzigkeit und offene Freundlichkeit ist allen, Schülern, Eltern und Kollegen, die mit ihm zusammen gearbeitet haben, immer in guter Erinnerung. Auch in den Jahren seines Ruhestandes hielt er die Verbindung zu seiner Schule aufrecht und verfolgte das Schulleben mit liebevollem Interesse. Er war gerne bereit uns zu unterstützen, wann immer wir ihn fragten.

Wir trauern um ihn und nehmen in Dankbarkeit Abschied

 

Schüler, Eltern und Lehrer der Grundschule am Niersenberg

 

 

Pressemitteilung 

„Karten lesen“ –

Sprachspielerische Verirrungen in alle Himmelrichtungen

Am Dienstag, den 17. Oktober 2017, wird in der Bücherkiste der Grundschule am Niersenberg in Kamp-Lintfort ein literarischer Rezitationsabend der eigenwilligen Art geboten: aus Kartenblättern werden Sprachstücke.

Harald Münzner, der in der Bücherkiste bereits „Kinderbücher für Erwachsene“ und lautpoetische Texte der Avantgarde vorstellte sowie aus einer alten Zeitung vorlas, wird an diesem Abend Karten als Buchstabenberge und Wortverortungen erkunden. Eine Kulturgeschichte der Kartographie wird nicht erzählt, kurze Prosatexte und Gedichte zählen jedoch zum unterhaltsamen Programm. „Umwege sind fest eingeplant“, verspricht der Vortragende.

Die Lesung beginnt um 19.30 Uhr; der Eintritt ist frei. Getränke werden durch das Team der Bücherkiste gereicht, Spenden sind durchaus erwünscht.

 

Afrika Projekttage an der Grundschule am Niersenberg


Seit vielen Jahren unterstützt die Grundschule am Niersenberg den Verein Amani Kinderdorf e.V. So ist es schon gute Tradition, dass die Kinder sich in regelmäßigen Abständen mit dem afrikanischen Kontinent beschäftigen. In diesem Jahr wurden die Projekttage dazu genutzt.

Einige Klassen beschäftigten sich besonders mit den faszinierenden Tieren Afrikas. Andere tauchten ein in die Welt der Speisen und Gewürze des Kontinents, kochten nach und erstellten eigene kleine Kochbücher. Ging man durch das Gebäude, hörte man afrikanische Musik, die zum Teil auf selbstgebauten Instrumenten gespielt wurde.
 

Marlies Deutskens, ehemals Lehrerin an der Schule und im Vorstand des Amanivereins tätig, pflegt den Kontakt zu den tansanischen Kinderdörfern in Kilolo und Kitwiru. Sie brachte aktuelle Fotos und Berichte mit in die Schule und stellte allen Schülern das Leben der Kinder dort vor. In den Kinderdörfern leben z.Zt. 160 Kinder. Sie werden von Hausmüttern versorgt und bekommen eine Ausbildung, die ihnen eine bessere Zukunft ermöglichen soll.
 

Es war beeindruckend zu sehen, wie intensiv sich die Kinder mit dem Thema auseinandersetzten. In einigen Klassen standen vor allem die Lebensbedingungen der Kinder im Mittelpunkt. Es wurde zu Kinderarbeit und Fairtrade gearbeitet.

Eine 2. Klasse verglich ihre Lebenswelt mit dem der gleichaltrigen Kinder dort und stellte ihre Ergebnisse auf sieben Fotoplakaten dar. Die Kinder skypten täglich mit einer jungen Deutschen, die im Kinderdorf Kilolo ihren Freiwilligendienst weltwärts macht. An einem Tag klappte sogar ein direktes Gespräch zwischen den Kindern hier und dort. Am Ende stand fest: „Wir bleiben in Kontakt. Wir wollen Freunde werden.“

So verwunderte es nicht, dass ein Mädchen schließlich sagte: „Wir müssen was tun. Die brauchen auch richtige Stifte zum Schreiben.“ Daraus entstand eine Spendenaktion, die 250 € einbrachte.
 

Ein 4. Schuljahr brachte den Besuchern am Nachmittag der offenen Tür durch eine in den Tagen selbst gemachte Power-Point-Präsentation die Thematik detailliert und fundiert nahe.
 

Die Eltern zeigten sich beeindruckt von den Ergebnissen in allen Klassen.

Aufgrund der aktuellen politischen Lage gehen die Spenden aus Kuchenverkauf und Basteleien dieses Mal an die Katastrophenhilfe der Diakonie, die sich für die Milderung der drohenden Hungerkatastrophe in Ostafrika einsetzt.

Doch die Amanikinder werden bestimmt nicht vergessen.

 

Weihnachtsbasar an der Grundschule am Niersenberg
Mal wieder ein voller Erfolg


Auch in diesem Jahr fand während der Elternsprechwoche vom 25. – 29. November an der Grundschule am Niersenberg wieder ein Weihnachtsbasar statt.
Schon Wochen vorher wurde im Kunstunterricht aller Klassen gemalt, geklebt, gebastelt und aus Ton Figuren gebrannt, um die Verkaufsstände in der Pausenhalle mit Waren zu bestücken. Die Eltern sorgten mit Kuchen und Kaffee für das leibliche Wohl der Besucher.
Ab Montag war dann alles festlich dekoriert und die Eltern, die zahlreich die Elternsprechstunden nutzten, zeigten sich beeindruckt…und kauften: Weihnachtsschmuck, Dekolichter, Grußkarten und und und….
„Es war ein voller Erfolg“ meinte Schulleiter Peter Schiffler, „Innerhalb von drei Tagen haben wir mehr als 1500,-€ eingenommen“
Dieser Betrag geht als Spende an zwei Kinderdörfer für Aidswaisen in Tansania, getragen vom Amani Kinderdorf Verein e.V. (www.amani-kinderdorf.de).
Seit Jahren schon pflegt die Grundschule am Niersenberg eine lebendige und enge Partnerschaft mit dem Amani-Verein. Gemeinsame Aktionen, wie Sammlungen von Material- und Geldspenden, Vermittlung von Patenschaften, Projektwochen, Informationsaustausch und nicht zuletzt der jährliche Basar prägen die Arbeit der Schule. Im letzten Jahr wurde die Schule für ihr nachhaltiges Engagement in diesem Bereich auch als „Schule der Zukunft“ ausgezeichnet.
Wer den Basar verpasst hat, aber gerne noch was kaufen möchte, kann dies noch in der Woche vom 2.-bis 6.12. in der Betreuung der Schule tun.
Dort geht der Verkauf noch weiter.

 

Kunst hilft armen Kindern

Studien zeigen den Stand der Kinderarmut. Speziell in NRW gibt es einen höheren Handlungsbedarf. Die Kunst-AG-Kinder der Grundschule Niersenberg hatten in der Volksbank Niederrhein zur Eröffnung der Kunstausstellung „Abstraktes“ die Aktion für Kinder und Erwachsene mit Spachtel und Pinsel eine Leinwand mit Farbflächen zu bedecken.

Das Ergebnis kann in der Volksbank Niederrhein, in der Halle der Filiale, Moerser Straße 221, betrachtet und ersteigert werden.

Der Betrag geht an „Klartext für Kinder“. Hilfsbedürftige Kinder erhalten hier Essensgelder, Schulmaterialien und mehr.


Gebote werden unter 02842-4331 und per Mail
info@grundschule-am-niersenberg.de angenommen.

Die Versteigerung geht bis zum 14.10.2016.
Die Jugendkoordinatorin Nadine Bölinger der Volksbank Niederrhein, die OGATA-Leiterin der Grundschule Niersenberg Anke Halfmann, die Kunst-AG Leiterin Edith Beck-Kowolik und die Schüler bedanken sich im Voraus für die Gebote.
 

Erlebnis Bauernhof

 

Am Montag, den 25.04., besuchte die Klasse 2c den „Reubaho“, einen naturpädagogischen Bauernhof in Geldern.

Unter der Leitung von Herrn Reummen konnten die Schülerinnen und Schüler dort verschiedene Angebote rund um die Bauernhoftiere und deren Erzeugnisse wahrnehmen:

 

Beim Angebot „Vom Schaf zur Wolle“ durften die Kinder die Mutterschafe mit ihren Lämmern auf der Weide besuchen und füttern. Sie erfuhren dabei auch, weshalb die Schafswolle sich so fettig anfühlt. Danach machte Herr Reummen vor, wie man aus der geschorenen Wolle mithilfe einer Handspindel einen festen Faden spinnt oder kleine Figuren ganz einfach „trocken filzt“.
 

„Vom Weizen zur Waffel“ hieß das zweite Angebot, das die Klasse gebucht hatte: Wie unterscheidet man verschiedene Getreidearten? Wie viel Zeit und Kraft kostet es, um Weizenkörner mit Handmühlen oder auf Steinen zu Mehl zu mahlen? Und wie gut schmecken selbstgebackene Vollkorn-Waffeln?! J Die Eier für den Teig spendierten netterweise die hofeigenen Hühner – natürlich frisch gelegt!

 
Zwischendurch ließ man es sich das mitgebrachte Frühstück schmecken oder machte das Gelände des Bauernhofes auf den zahlreichen Kettcars unsicher. Zeit zum Toben zwischen den Strohballen blieb natürlich auch noch, und so manchem Kind konnte man den Bauernhofbesuch hinterher deutlich ansehen…

 

Auch die für Ende April eisigen Temperaturen konnte den Kindern den Spaß nicht vermiesen – ein Erlebnis, an das die Klasse 2c sicher noch lange zurückdenken wird!

 

Die „Schule vor 50 Jahren“ begeisterte Groß und Klein

Das Schuljubiläum am vergangenen Samstag, den 16.04.2016, bildete den krönenden Abschluss der spannenden und lehrreichen Projektwoche „Schule wie vor 50 Jahren“.

Anlässlich des 50. Geburtstages der Niersenberg-Schule durften die Kinder vier Tage lang in verschiedenen Projektgruppen erleben und erfahren, wie sich Schule und Alltag ihrer Eltern und Großeltern anfühlten.

Da wurden Tische wie in der damals üblichen Sitzordnung umgestellt, Zeitzeugen interviewt, traditionell gekocht, gewerkt oder die Entwicklung der Mode nachvollzogen.

Aber auch Handarbeiten, Sportunterricht und beliebte Spiele von früher wurden thematisiert – dabei zeigte sich, dass den Schülerinnen und Schülern längst nicht alles aus „Großmuttertagen“ fremd war und viele Traditionen immer noch gepflegt werden.

Die Ergebnisse dieser Arbeit wurden dann am Samstag in einer umfangreichen Ausstellung Eltern und Ehemaligen präsentiert.

Nach einem kurzen Begrüßungswort durch Schulleiter Peter Schiffler und Bürgermeister Christoph Landscheidt inspizierten Eltern und Kinder gemeinsam die Ausstellungsräume, versuchten bei einem Quiz die Einschulungs-Fotos von LehrerInnen und Betreuerinnen zuzuordnen und stärkten sich zwischendurch mit Kaffee und Kuchen, selbstgemachten Kartoffelsalat und TriTop.

Dabei leuchteten die Augen der „älteren Generation“ auf, es fielen Sätze wie „Ja, genauso war es damals!“ , oder „Ach, das hatten wir früher auch!“

Zwischendurch sorgten die Chorkinder mit ihrer Darbietung altbekannter Frühlingslieder und eine Modenschau für Unterhaltung.

Insgesamt also ein gelungener Festakt, bei dem auch das Wetter einigermaßen mitspielte, sodass draußen auf dem Schulhof nach Herzenslust gespielt werden konnte – natürlich ganz traditionell „Hüpfkästchen“, Seilchenspringen und Sackhüpfen!

Ein großer Dank gilt allen Helfern, die unser Jubiläum durch Kuchenspenden, Ausstellungsstücke, Fotos oder ihre tatkräftige Hilfe vor Ort bereichert haben!

Auf die nächsten 50 Jahre!
 

Der Eismann im Stress

Er kam zwar nicht mit dem Ponywagen, wie einst sein Vater, aber dennoch freuten sich alle Kinder der Schule, dass er am Montag nach der Jubläumsfeier da war. Der Förderverein hat als Belohnung für die gut gelungene Projektwoche und die Feier zum 50 jährigen Schuljubiläum für alle Schüler der Schule ein Eis spendiert und Karl-Heinz Schümers kam gerne zur Schule um das Eis zu verteilen. Vor dem Eiswagen hatte Schümers eine Fotowand aufgestellt, die den Kindern eindrücklich zeigte, dass auch die Eiskiste sogar auf eine noch längere Existenz zurückblickt als die Schule. Als diese 1966 ihren Betrieb aufnahm, stellte Familie Schümers schon seit 18 Jahren Eis her und verkaufte es am eigenen Kiosk, mit dem Fahrrad und später mit dem Ponywagen.
Eine ganze Stunde lang füllte der Eismann Eistüte um Eistüte für die fast 300 Schüler und Schülerinnen am Niersenberg. Eine lange Schlange hatte sich vor dem Eiswagen gebildet und geduldig warteten die einen, während die andern schon genüsslich ihr Eis schleckten. Bei strahlendem Sonnenschein freuten sich dabei alle über die süße.
Dem Förderverein und dem Eismann sei Dank.

 

AMANI-Basar in der Grundschule am Niersenberg

Trotz strahlenden Sonnenscheines und Wochenendbeginns war am Freitag, den 11. März zwischen 14.00 und 17.00 Uhr ein emsiges Treiben im Foyer der Grundschule am Niersenberg. Kein Wunder – schließlich fand doch an diesem Tag der heißersehnte Amani-Basar statt! Seit Jahren hat die Grundschule am Niersenberg eine Partnerschaft mit dem Amani – Kinderdorf-verein in Geldern. dieser Verein ist Träger von zwei Kinderdörfern für Aidsweisen im westafrikanischen Tansania und in jedem Jahr stellen die SchülerInnen und Lehrerinnen um die Weihnachts- oder die Osterzeit einen kleinen Markt auf die Beine und spenden den Erlös für das Amani-Kinderdorfer in Kilolo und Kitwiru.

Die Kinder des 4. Schuljahrs verkauften mit Geschick die kunstvollen Basteleien aus allen Jahrgangsstufen. Für das leibliche Wohl sorgten Eltern mit Kuchenspenden und tatkräftiger Hilfe am Stand des Fördervereins.

Auch die kleinsten Schüler und Schülerinnen wussten schon genau, wofür sie ihren künstlerischen Einsatz zeigten. Denn am Tag zuvor arbeiteten alle Kinder in ihren Klassen zum Thema Afrika. Frau Deutskens, Vorstandsmitglied des Amani-Kinderdorf e.V. und ehemalige Lehrerin der Grundschule an Niersenberg erzählte den Kindern an Hand vieler Fotos anschaulich vom Leben im Kinderdorf. Dieses bietet AIDS-Waisen ein neues Zuhause und eine Zukunft. Seit vielen Jahren pflegt die Schule einen regen und freundschaftlichen Austausch mit dieser Einrichtung. So war auch das Amani-Kinderdorf mit einem Stand auf dem Basar vertreten.

Am Ende des Tages brachte der Basar stolze 1200,- Euro ein. Sie werden einen wertvollen Beitrag zur Arbeit des Kinderdorfes leisten.

Nach den Osternferien wartet schon das nächste Ereignis auf Kinder, LehrerInnen und Eltern: Die Grundschule am Niersenberg feiert ihr fünfzigjähriges Bestehen. In diesem Rahmen veranstaltet die Schule vom 12. bis 15. April eine spannende Projektwoche. Die Ergebnisse der Projektwoche werden am Samstag den 16. April präsentiert.





 

„Eine Zeitung lesen“ –

ein sprachspielerischer Vorlese-Abend in der „Bücherkiste“ an der Grundschule am Niersenberg

Am Mittwoch, 16. September 2015, wird in der Bücherkiste in Kamp-Lintfort nicht aus neuen Büchern, sondern aus einer Monate alten Zeitung vorgelesen.
Harald Münzner, der in der Bücherkiste bereits „Kinderbücher für Erwachsene“ und im letzten Jahr lautpoetische Texte von Klassikern der Avantgarde vorstellte, präsentiert nun einen druckschwarzen Überraschelungsabend: sprachspielerisch verblättert sich der Rezitator im Spaltenlabyrinth einer großen (süd-) deutschen Tageszeitung …

Die Lesung beginnt um 19.30 Uhr; der Eintritt ist frei. Getränke werden durch das Team der Bücherkiste gereicht, Spenden sind
durchaus erwünscht.


 

Klasse 3 a zu Besuch auf Schloss Moyland


Am Mittwoch, 25.02.2015, besuchte die Klasse 3a im Schloss Moyland einen Workshop zum Thema „Skulpturen“. Als erstes wurden alle Kinder in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe machte zunächst einen Rundgang durch den Park, in dem viele verschiedene Skulpturen angeschaut und von einem Museumspädagogen erklärt wurden.

Die zweite Gruppe schaute sich im Museum unterschiedliche Skulpturen aus den verschiedensten Materialien (Stein, Bronze, Gips, Porzellan, Sandstein) an. Eine Museumspädagogin gab einen Einblick in die Geschichte von Schloss Moyland und erklärte, wie Skulpturen hergestellt werden können.

 

 

Anschließend ging jede Gruppe in einen Werkstattraum. Dort konnte nun jedes Kind aus einem Stück Seifenrohstoff selbst einen Kopf herstellen. Das war gar nicht so einfach! Aber am Ende des Workshops hatte jedes Kind einen Kopf geschnitzt.

 


Schule der Zukunft

 

Die Grundschule am Niersenberg in Kamp-Lintfort erhielt zu zweiten Mal die Auszeichnung „Schule der Zukunft“ in der Kathrin-Türks-Halle in Dinslaken.

 

 












 

Die Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ bietet die Möglichkeit für Schulen und außerschulische Partner, für Inhalte, die für Gegenwart und Zukunft bedeutsam sind, zu sensibilisieren. Es ist eine Aktion der nua: Natur- und Umweltschutzakademie NRW Partner der GGS am Niersenberg ist schon seit vielen Jahren der Verein Amani Kinderdorf e. V.
 


Nur knapp an der NRW-Qualifikation vorbei
Schachmannschaft der Niersenbergschule spielte stark bei der Niederrheinmeisterschaft

Die erfolgreiche Mannschaft der Grundschule am Niersenberg: Daniel Luerweg, Justin Paternoga, Adrian Mrkonjic, Semjon Koopmann (von hinten links nach vorne rechts)

Die Vierermannschaft der Grundschule am Niersenberg errang bei der Meisterschaft der Schachjugend Niederrhein einen großartigen Erfolg. In einem Feld von 27 teilnehmenden Grundschulmannschaften belegte sie in der Abschlusstabelle einen tollen vierten Platz.

Für die meisten der vier jungen Spieler war es das erste Mannschaftsturnier überhaupt. Entsprechend aufgeregt waren alle auf der Fahrt nach Düsseldorf. Im Turnier legte sich dann die Nervosität, nachdem Mannschaften aus Düsseldorf und Mönchengladbach sicher besiegt werden konnten. Danach kamen aber „schwere Brocken“ aus Düsseldorf-Lörick und Issum. Beide Spiele gingen knapp verloren. Danach jedoch konnten in einem starken Endspurt Teams aus Viersen und Wuppertal besiegt werden, so dass am Ende mit 10:4 Punkten der vierte Platz heraussprang. Die überlegene Siegermannschaft kam aus Mönchengladbach (14:0), Zweiter wurde die Brüder-Grimm-Grundschule (11:3) aus Issum.
Alle vier Kamp-Lintforter punkteten sehr gut. Adrian Mrkonjic erzielte am Spitzenbrett überzeugende 5,5 Punkte. Noch einen halben Punkt mehr erreichte Justin Paternoga an Brett 4. Auch Daniel Luerweg und Semjon Koopmann konnten mit jeweils 4,5 Punkten aus sieben Partien sehr zufrieden sein.

 


„We speak english“ am Niersenberg

„English theatre“ war angesagt am Dienstag, 10.2.2015
Die Turnhalle wurde zum Theater, als für alle Kinder unserer Schule das „White Horse Theatre“ bei uns gastierte. Um den Englischunterricht an Grundschulen zu unterstützen, bietet das White Horse Theatre Grundschulstücke in zwei Lernniveaus an, die auf den Lehrplan abgestimmt sind: In den Stücken für Erst- und Zweitklässler können die Schüler das im Unterricht gelernte Vokabular üben: Zahlen bis zehn, Farben, Körperteile, Kleidungsstücke usw. Die Stücke für dritte und vierte Klassen haben einen größeren Wortschatz mit einfachen Handlungen und Gefühlen und drehen sich um Themen, die auch in den aktuell gängigen Lehrbüchern behandelt werden. Die Stücke beider Lernniveaus sind sehr visuell und beziehen das junge Publikum in die Handlung mit ein.

Mit den beiden Märchen „The Tale of Susie Squirrel“ für die Klassen 1 und 2 und „The Princess and the Soldier“ für die Dritt und Viertklässler bot uns die Schauspieltruppe zwei einstündige Stücke in ausschließlich englischer Sprache.

Das kleine Eichhörnchen Susie Squirrel lebt mit seiner Mutter im Wald. Die Mutter möchte, dass Susie im Haushalt hilft, die aber läuft lieber weg, um im Wald zu spielen. Dort trifft sie auf den charmanten Mr. Fox. Aber ist der wirklich ein Freund von Susies Mutter, wie er sagt.

The Princess and the Soldier ist das spannende Märchen vom Soldaten Miles, der durch ein magisches Feuerzeug sein Glück findet. Immer wenn er dreimal Feuer macht kommt ihm ein riesiger Hund zu Hilfe. Wird er den dummen König und die nervige Kammerfrau besiegen? Wird Miles die schöne Prinzessin finden und heiraten?

Natürlich gingen die Geschichten gut aus und alle fanden ihr Glück. So gehört sich das nun mal im Märchen.

Besonders spannend für die Kinder war aber die Tatsache, dass beide Stücke nur auf Englisch gespielt wurden. Da musste man schon genau hinhören und manchmal auch schauen, wenn man nichts verpassen wollte.

Zu danken ist das Gastspiel unserem Förderverein, der nun schon im dritten Jahr die Kulturarbeit an der Niersenbergschule nachhaltig fördert. Jedes Jahr bezuschusst der Förderverein kulturelle Veranstaltungen wie Filme, Theater oder Museumsbesuch mit 5,-€ pro Kind.


 


Zirkus im Niersenbruch:

Es begann mit einer guten Sache und es endet für eine gute Sache!

 

Die letzte Woche stand für die Schulgemeinde der Grundschule am Niersenberg unter dem Motto "Wir machen Zirkus".
Doch eigentlich müsste man mit einem Bericht darüber viel früher anfangen:
Begonnen hat alles im September, als alle Kinder der Schule sich stark gemacht haben für eine gute Sache. Sie trainierten im Sportunterricht ausdauerndes Laufen um fitt zu sein, möglichst viele Kilometer hinter sich zu lassen. Der Ehrgeiz war groß, denn die Kinder wussten, wofür sie laufen: Für ihre Projektwoche "Wir machen Zirkus"!

So wunderte es nicht, dass die Kinder über sich hinaus wuchsen und gelaufen sind wie die Weltmeister. Manche zuvor gefunden Sponsoren (Familienmitglieder, Großeltern, Nachbarn, Freunde) waren überrascht, als sie erfuhren, wie viel die Kinder gelaufen waren und wie hoch dementsprechend ihre Spende ausfallen sollte.
Von dieser Aktion bis zur letzten Vorstellung vergingen einige Monate, denn es galt, Vieles zu bedenken und zu planen - doch es war nicht alles Neuland für Schüler, Lehrer und Eltern: an der Grundschule am Niersenberg hatte es so etwas vor vier Jahren schon einmal gegeben! Die Erwartungen lagen sehr hoch bei allen, die sich noch an die Begeisterung erinnern konnten.

"Das gibt es doch nicht!" war während der drei ausverkauften Vorstellungen am vergangenen Wochenende einer der sehr oft gehörten Sätze!

Das Publikum staunte, lachte und bangte mit den kleinen Artisten. Manch einer fragte sich, ob das denn wirklich die Kinder der Schule sind und nicht die Kinder des Zirkus. Es ist kaum zu glauben, was die Mitglieder des "Zirkus Rondel" in so kurzer Zeit mit den Kindern auf die Beine gestellt haben.
Doch auch hier von vorne:
Am Sonntag, den 30. November 2014 begann die Projektwoche "Wir machen Zirkus" mit dem Aufbau des Zeltes auf der großen Wiese hinter der Schule am Niersenberg. Drei Stunden dauerte der Aufbau und deutete schon an, dass wir es mit Profis zu tun haben werden. Es ging alles Hand in Hand zwischen Zirkusleuten und Elternhelfern und machte auch noch Spaß. Da dort schon für gute Verpflegung gesorgt war, konnten die neuernannten Zirkuszeltbauer bei Suppe und Goulasch darüber fachsimpeln, ob sie sich demnächst bei der reisenden Zunft anheuern lassen wollen.

Am Sonntagabend sah man dann schon von weitem die große Zirkuskuppel und die vielen, vielen hellen Lampen, die das Zelt zum Strahlen brachten. Viele Kinder und Anwohner nutzten die Gelegenheit, alles zu bestaunen, was da scheinbar aus dem Nichts entstanden ist. Dabei waren bei den Kindern die Ponys, Ziegen und Tauben natürlich die erste Anlaufstelle und so wurden sie schon gut versorgt und bekamen einen Vorgeschmack von der Fürsorge der Niersenberger Nachbarschaft.

Dann kam der Montag und knapp 300 Grundschüler wurden zu Zirkusartisten: Deutlich sichtbar an einem T-Shirt, das der Förderverein der Schule für jedes Kind hat drucken lassen. Versehen mit einem tollen Zirkusbild und dem Namen eines jeden Kindes gab es drei verschiedene Farben: jedem Kind war sofort klar, in welcher Vorstellung es auftreten wird. Gleichzeitig stellt dieses T-Shirt auch eine schöne Erinnerung für die Kinder dar, denn natürlich dürfen sie es behalten.
Nachdem sich also die Kinder den einzelnen Zirkusnummern zugeordnet hatten, konnte am Dienstag mit dem Üben begonnen werden. Die Kinder, die nicht gerade im Zelt oder der Turnhalle mit den Mitgliedern des Zirkus trainierten, beschäftigten sich im Gruppenunterricht mit vielen verschieden Dingen aus dem großen Themenbereich Zirkus.
Diese drei Trainingstage (Dienstag bis Donnerstag) reichten den erfahrenen Trainern der Familie Ortmann, um aus einem aufgeregten und wirbeligen Haufen Kinder "Meister der Manege" zu machen.

Die Vorstellung am Freitag und die beiden Vorstellungen am Samstag ließen nicht nur die Eltern der Grundschüler vor Begeisterung jubeln!
Das Spektrum der Künste reichte von verschiedenen Clowns-Gruppen über elegante Akrobatinnen, Seiltänzerinnen, Taubendressur, Fakire und Feuerkünstler, Ziegen- und Ponydressur, Bauchtänzerinnen, alte Akrobaten, ... bis hin zu Trapezkünstlerinnen. Das alles wurde jedoch nicht einfach Nummer an Nummer aneinandergereiht, sondern liebevoll, spannend oder auch lustig in Szene gesetzt, so dass jeder Auftritt ein Highlight für sich war.
 

Den Kindern war anzumerken, mit wie viel Freude und Begeisterung sie bei der Sache waren und sie haben alles gegeben.

Vor und nach den Vorstellungen und während der Pausen sorgte der Förderverein und mit ihm viele ganz fleißige HelferInnen dafür, dass auch der Rahmen stimmte und niemand hungrig bleiben musste.

Nach der letzten Vorstellung begann dann die letzte spektakuläre Aktion dieser Projektwoche: dank helfender Elternhände wurde das imposante Zirkuszelt zusammen mit den starken Zirkusleuten wieder abgebaut. Natürlich war auch dies wieder ein tolles Gemeinschaftserlebnis für alle.

Dass so etwas nur möglich ist, wenn viele zusammen für die eine Sache arbeiten und mitdenken, wurde vielen klar.
 

Diese einmalige Woche wird sicher jedem lange im Gedächtnis bleiben.
 

Viele Kinder gehen gestärkt in ihrem Selbstbewusstsein und mit neuen und vertieften Freundschaften aus diesem Projekt hervor.

Alle sind sich einig, dass diese Woche ein "Highlight der Grundschulzeit" war.

Doch damit soll diese "gute Sache" nicht enden: der Erlös aus den Einnahmen soll geteilt werden mit den Kindern des Amani Kinderdorfes in Tansania, zu dem die Schule engen Kontakt pflegt und das sie durch viele Aktionen nicht nur finanziell unterstützt.

 


Der Zirkus kommt

An der Grundschule am Niersenberg macht sich Vorfreude breit. Nicht etwa auf Weihnachten. Nein, das hat ja noch Zeit!  Der Zirkus kommt!

Wie schon vor vier Jahren ist die Familie Orthmann mit ihrem Circus Rondel wieder im Niersenbruch zu Gast. Im Vorbereitungsteam aus Lehrerinnen und Eltern rauchen die Köpfe: Vieles ist im Vorfeld zu bedenken und zu organisieren.

Damit der Zirkus überhaupt kommen kann, haben alle Kinder schon im Sommer einen Sponsorenlauf absolviert und fleißig Spenden eingelaufen. Den Reingewinn des Zirkusprojekts teilen sich, wie schon vor vier Jahren, der Förderverein der Schule und die Amani Kinderdörfer in Tansania, mit denen die Schule seit Jahren eine Partnerschaft hat.

Vom 1. bis 6. Dezember werden alle. Kinder der Schule zu Clowns, Akrobaten, Fakiren, Dompteuren und anderen Artisten. Vier Tage lange wird trainiert und geprobt, jongliert und balanciert, gezaubert und geturnt.

Am Wochenende ist dann für die Kinder der große Tag. Sie treten das erste Mal in einem echten Zirkuszelt vor einem großen Publikum aus Eltern, Großeltern, Freunden auf.

Alle, die sich von einem schönen Zirkusnachmittag verzaubern lassen möchten, sind herzlich willkommen!

Die Vorstellungen finden im beheizten Zirkuszelt auf der Wiese hinter der Schule statt:

am Freitag, den 5. Dezember um 18:00 Uhr

am Samstag 6.Dezember, jeweils um 11:00 und um 16:00 Uhr

Eintritt für Kinder 3,-€ und für Erwachsene 5,-€                                            


Hexe Lilli begeistert die Kinder

Wie in jedem Jahr organisierte unsere KinderBücher-Kiste, auch in diesem Jahr, eine Buchausstellung für Jung und Alt.


Als besondere Attraktion war der Kinderbuchautor Knister zu Gast.
 


Seinen lustigen, spannenden Geschichten und Gesangs-einlagen, die von Hexe Lilli und ihrem kleinen nervigen Bruder, dem Vampir Victor und vielen anderen Kinderbuchfiguren handelten, folgten nicht nur zahlreiche Kinder, sondern auch Erwachsene.

Nach Ende der Vorstellung nutzten viele Besucher die Gelegenheit - schon mal für Weihnachten - das eine oder andere Buch in unserer Buchausstellung zu erwerben.
In der Cafeteria konnte man dann im Anschluss gesellig bei Kaffee und unseren beliebten Waffeln verweilen, um sich über die gehörten Geschichten auszutauschen.

 

Wir freuen uns schon jetzt auf den Sonntag nach dem St. Martinsumzug im nächsten Jahr, an dem ihr alle wieder herzlichst zu unserer Buchausstellung eingeladen werdet.
 

Bis bald,
euer KinderBücher-Kisten Team